Die Erdbestattung im Sarg

Die Beerdigung und mögliche Grabstellen

Erdbestattung

Nach dem Tod wird der Körper in einem Sarg der Erde übergeben, daher auch der Name Beerdigung für eine Erdbestattung. Bei drei der fünf Weltreligionen ist diese Form von jeher die übliche Beisetzungsform. Für viele Trauernde waren Gräber auf Friedhöfen lange Zeit wichtige Orte der Trauer, zu denen sie zurückkehren konnten, um sich an den Verstorbenen zu erinnern und ihm nah zu sein. Das ändert sich auch mit den naturnahen Beisetzungsformen nicht, da jede Beerdigung mit einem konkreten Ort verbunden ist. In Deutschland besteht nicht nur bei einer Erdbestattung, sondern auch bei einer Feuerbestattung eine Besetzungspflicht, also auch für die Asche, sei es in einem Reihen- oder Wahlgrab auf dem Friedhof, in einem Kolumbarium, auf einer Urnenwiese mit gemeinsamer Gedenktafel oder auf einem namenlosen Urnenfeld.

Bei einem Wahlgrab können Sie zwischen dem Einzel-, Doppel- und Familiengrab wählen. Das Grab kann verlängert und selbst ausgesucht werden – auch bereits zu Lebzeiten. Ein Reihengrab dagegen wird Ihnen vom Friedhof zugewiesen und es kann keine Auswahl stattfinden, auch ist die Nutzung nicht verlängerbar nach Ablauf. Auch bei den anonymen Varianten können Sie bei einer Trauerfeier Abschied nehmen.

Für den richtigen Grabstein können wir Ihnen selbstverständlich einen unserer Partnersteinmetze empfehlen oder den Stein selbst entwerfen und umsetzen lassen.

Haben Sie keine Angehörigen? Dann wird vom Amt eine Sozialbestattung durchgeführt. Wenn Sie sich eine Erdbestattung wünschen, sollten Sie das dann in jedem Fall in einer verbindlichen Bestattungsvorsorge festgehalten haben, da sonst die günstigste Feuerbestattung durchgeführt wird. Fragen Sie uns gerne für weitere Erklärungen zu diesem Thema.


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